My Brother: He Is Always On My Mind

Don JoseFive years have already passed since my brother left us. So many memories when I let myself think back to our times together.

As I reminisce, it is the small things and the seemingly unimportant events and wonderful experiences I will surely never forget.

Before an important concert of a big opera performance Peter could, without any difficulty, fall into a deep sleep in his dressing room. My responsibility was to insure that in no circumstances was he to be disturbed by anyone. Whether there were 500 or 5000 spectators in the auditorium, I often had to work hard to wake him before the performance and send him onto the stage. This was all very incomprehensible to me, because unlike Peter, I was always get more and more nervous as the performance grew nearer.

One could turn Peter on like a light switch and after he had sung a few notes, he became completely focused on his task and his voice. I always admired this ability in my brother/

Perhaps while sleeping he was dreaming of his role and his text. I was never able to find out if that were so.

Without a doubt, and not only because of his voice, Peter was an exceptional person equipped with unbelievable abilities. To this day, I cannot deny that I am proud to be his “little brother.”

— Fritz Hofmann, November 29, 2015

For Fritz and Peter’s German-speaking friends, we provide the original text, as well:

Nun sind schon wieder fünf Jahre vergangen, da mein Bruder nicht mehr unter uns ist.

Zahlreiche Erinnerungen kommen mir immer wieder ins Gedächtnis, wenn ich unsere gemeinsamen Zeiten revue passieren lasse.

Die Kleinigkeiten und scheinbar unwichtigen Begebenheiten und wunderbaren Erlebnisse werde ich wohl niemals vergessen, denn sie haben maßgeblich mein Leben geprägt.

Vor einem wichtigen Konzert oder einer großen Opernaufführung konnte Peter ohne Probleme im Tiefschlaf in seiner Garderobe liegen. Meine Aufgabe hingegen bestand darin, dafür zu sorgen, dass er auf keinen Fall und von niemandem gestört wurde.

Egal ob 500 oder 5000 Besucher im Zuschauerraum saßen, ich hatte oft Mühe ihn vor der Aufführung wach zu bekommen um ihn auf die Bühne zu schicken. Mir war dies alles sehr unverständlich, denn im Gegensatz zu Peter wurde ich immer nervöser je näher sein Auftritt nahte.

Peter konnte man jedoch einschalten wie einen Lichtschalter und nach ein paar Tönen Einsingen war er voll konzentriert bei der Sache und Stimme.

Diese Fähigkeit habe ich immer sehr an meinem Bruder bewundert.

Vielleicht stellte er sich immer nur schlafend und hat nur seine Rollen und Texte durchgeträumt.

Ich habe es nie herausfinden können.

Ohne jeden Zweifel, und nicht nur wegen seiner Stimme, war Peter ein sehr außergewöhnlicher Mensch mit unglaublich vielen Fähigkeiten ausgestattet.

Bis zum heutigen Tage kann ich nicht leugnen, mit einem gewissen Stolz sein “kleiner” Bruder zu sein.